Grippe

Die Grippe ist eine Erkrankung der Atemwege, die den ganzen Körper mit einbezieht, so dass man sie aufgrund dieser Tatsache von einer Erkältungskrankheit unterscheiden kann. Feuchte Luft oder Kälte lösen keine Grippe aus jedoch ein unterkühlter Körper ist anfälliger für Virusinfektionen. Grippe-Impfungen schützen gegen einen gewöhnlichen Schnupfen/Erkältung nicht.

Verbreitung
Die Viren werden vorwiegend durch Tröpfcheninfektion wie Husten und Niesen sowie auch durch körperlichen Kontakt wie Handbegrüssung, Begrüssungsküsschen und durch Spielsachen, Kleidung, Bettwäsche, Lenkrad übertragen. Infizierte scheiden das Virus 1 –2  Tage vor und ca. 7 Tage nach dem Auftreten von Symptomen aus.

Erkältung oder Grippe

Krankheitsbild

Grippe/Influenza

Erkältung

Erreger

Influenzaviren Typ A, B und C

Rhinovirus, Parainfluenza-, RS-Viren usw.

Hauptsymptome

plötzlich hohes Fieber über 38,5 Grad bis 40,5 Grad, während ca. 3 – 4 Tagen.
Kopf-, Muskel und/oder Gelenkschmerzen.
Schüttelfrost, schweres Krankheitsgefühl

leichtes Fieber bis 38,5 Grad
Oberer Atemtrakt (Nase, Rachen usw) betroffen.

Begleitsymptome

Appetitlosigkeit, Lichtscheu Geräuschempfindlichkeit.
Meistens sind alle Schleimhautgebiete der oberen Luftwege betroffen.
Verstopfte Nase, Halsschmerzen, trockener Husten.
Magen-Darm-Trakt kann mitbeteiligt sein mit: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen

Nasennebenhöhlenentzündung mit Druck und Schmerzgefühl beim Kopf nach unten beugen.
Trockener Husten
Halsschmerzen

Beginn

plötzlich innerhalb von Stunden

allmählich innerhalb von Tagen

Krankheitsdauer

akute Phase mehrere Tage, Genesungsphase mehrere Wochen

7 – 10 Tage.

Vorbeugende Massnahmen

Ein Grundsatz lautet: Nicht der Virus oder das Bakterium wird behandelt sondern die Regulationsfähigkeit und das innere Milieu des Patienten werden gestärkt. Waschen Sie sich häufiger die Hände.


Ernährung

Wichtig ist es sich mit der Ernährung auseinander zusetzen. Es kann wöchentlich etwas mehr in den Ernährungsplan aufgenommen werden. Eine ausgewogene und Vitaminreiche Ernährung hilft dem Organismus besser auf äussere Einflüsse reagieren zu können.
Täglich 1,5 – 2 Liter Flüssigkeit Lindenblüten, Fenchel (wirkt auf Magen-Darmschleimhaut), Hagenbuttentee und andere Kräutertees. Nicht jeden Tag die gleichen Tees trinken.
Immer wieder einmal eine Gemüsesuppe.
Viel biologisches einheimisches Gemüse und Obst. Täglich Rohkost auch als Salat.
1-2 x max. wöchentlich Fleisch als Geflügel oder Fisch.
keine Milch, keine Wurstwaren, kein Zucker, wenig Kaffe und Alkohol.

Heilpflanzentinkturen
Es können verschiedene Tinkturen miteinander gemischt werden.
Misteltinktur (Immunstimulierend) zwischen November und Februar täglich 15 Tropfen.
Echinaceatinktur (Abwehrstärkend, Immunstimulierend) zwischen Oktober und Februar/März intervallmässig 2-3x täglich 20 Tropfen (3 Wochen täglich dann 1 Woche Pause).
Teufelsbuschwurzel/Taigawurzel (T-Lymphozyten erhöhend) zwischen Dezember und Februar täglich 15 Tropfen.
Bibernelltinktur (Abwehrstärkend) zwischen November und Februar täglich 2x 15 Tropfen.
Weitere Heilpflanzentinkturen die Abwehrstärkend sind: Melisse, Thymian, Eukalyptus.

Vitamine und Spurenelemente
Zink, Selen, Kupfer Kapseln je nach Bedarf 1-3 täglich.
Cela Burgerstein Multivitamin-Mineral-Tabletten von Oktober bis Februar.
Vitamin C 2x täglich als Ascorbinsäure in Wasser eingenommen oder als Tabletten.

Homöopahtie
Influenzinum C200 1x monatlich 3-5 Globuli vom November bis Februar einnehmen.

Therapie

Kommt es dennoch zu einer Grippe sollten Sie wissen dass ein grippaler Infekt zu den "biologisch zweckmäßigen Krankheiten“ zählt. Es handelt sich um eine Selbsthilfe-Reinigungsaktion des Körpers und bewirkt zum anderen eine Stimulation der Abwehrsysteme.


Wichtig ist es sich zu schonen, und körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Stellen Sie sich auf mindestens 10 Tage Arbeitsabwesenheit ein. Geben Sie sich die Zeit wieder ganz gesund zu werden, der Körper wird es Ihnen Danken.

Bei Fieber: Sofort ins Bett! 1-2 x täglich Fieber messen, und denken Sie daran Fieber ist keine Krankheit sondern eine Abwehrmassnahme Ihres Körpers.

Wadenwickeln/Essigsocken und trinken von schweißtreibenden Tees wie Lindenblüten-, Holunderblütentee.
Einläufe: Zur Entgiftung und Entschlackung, verkürzen die Krankheitsdauer und beschleunigen die Heilung. Durchführung von Einläufen beim Säugling:
1 Tl Kamille und 1 Tl Tausendgüldenkraut mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. 1 Tl Leinsamen in ¼ l Wasser kochen lassen, bis es schleimig wird. Beides wird durch ein Sieb gegeben und bis auf 34 - 35 Grad abgekühlt. Die Flüssigkeit wird nun in einen Klistierballon gegeben und dem Säugling langsam verabfolgt. Dabei muss der Säugling auf der Seite liegen.

Durchführung von Einläufen beim Klein- und Schulkind:
Bei Klein- und Schulkindern wird die gleiche Mischung verabreicht. Nur erfolgt hier der Einlauf mit Hilfe eines Irrigators. Das Kind sollte während des Einlaufes auf der linken Seite liegen.
Je höher das Fieber, desto mehr Einläufe sind notwendig. Für eine schnelle Ausschwemmung der Toxine sind am ersten Tag bis zu vier Einläufe angezeigt, die sich an den nachfolgenden Tagen auf zwei Einläufe reduzieren.

Starker Husten: Einreibung der Brust mit mentholfreien Präparaten. Inhalieren mit Salzlösungen, Kamillentee, Holundertee, Thymiantee.

Halsschmerzen: Quarkwickel ca. 30 Min.. Gurgeln mit Salzlösung, Salbei und Thymiantee.


Heilpflanzentinkturen

Echinacea/Umckaloabo hoch dosiert während 4 Tagen 5x 40 Tropfen in wenig Wasser schluckweise trinken. Kinder pro Lebensjahr 1 Tropfen.


Ernährung

1-2 Tage Saftfasten mit Gemüsesäfte/Obstsäfte
1-2 Liter Tees/Flüssigkeit täglich.
Hochdosiert Ascorbinsäure (aus Drogerie) 5-7 x täglich 1 Messerspitze in ½ Glas Wasser einnehmen.

Gehen Sie zum Heilpraktiker für:

Behandlung mit potenziertem Eigenblut
Homöopathie: für Ihr Individuelles Mittel
Schüssler Salz: Das Biochemische Mittel für den aktuellen Zustand.
Heilpflanzenmischungen: für Rachenentzündung, Husten, Bronchitis oder Darmprobleme.
Bakterienpräparate: Diese sind sehr stark Abwehrstärkend und müssen auf den Patienten stimmen.
Darmflora Aufbau: Darmschleimhautaufbauende Präparate, Ausleitende Massnahmen über Leber und Niere.