Hyperaktivität natürlich behandeln - eine ungefährliche Alternative zu Psychopharmaka bei Kindern
Betrachtet man das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, auch Zappelphillip-Syndrom genannt, aus der Sicht der klassischen Homöopathie, relativieren sich manche übermässigen Ängste der Eltern, die durch Abklärungen in Kindergarten und Schulen hervorgerufen werden.
Verwendete Begriffe
•POS Psychoorganisches Syndrom (ist schulmedizinisch eine Entwicklungsstörung)
•ADS Aufmerksamkeits-Defizit-Störung
•ADHS Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung
•HKS Hyperkinetisches Syndrom
•und viele mehr
Hauptprobleme beim Kind
•Aufmerksamkeit (Störung der Konzentration)
–Daueraufmerksamkeit (Aufgaben zu Ende führen)
–Selektive Aufmerksamkeit (Filtern was ist wichtig)
•Hyperaktivität (Motorische Unruhe)
–Immer in Bewegung (schon im Bauch?)
•Impulsivität (Störung der Impulskontrolle)
–Erst handeln dann (eventuell) denken
Weitere Schwächen beim Kind
•Wahrnehmungsstörungen
•Koordinationsschwierigkeiten
•Schulschwierigkeiten
•Schwieriges Sozialverhalten
•und noch einige mehr
•Nie sind bei einem einzelnen Kind alle Bereiche gleichermassen beeinträchtigt
Positive Eigenschaften des Kindes
•sind ausgesprochen sensibel
•sie spüren das Wohlwollen oder die Ablehnung
•ausserordentlich gute Beobachtungsgabe
•in ihren Interessen haben Sie ein überdurchschnittliches Wissen/Können
•Ihre Direktheit und Originalität wirkt sehr erfrischend
•Sind nicht nachtragend (kurz nach Zornausbruch ist alles vergessen)
•Hilfsbereit und fürsorglich
•Starker Gerechtigkeitssinn
Weitere Symptome im Zusammenhang mit POS
•Dyskalkulie (Rechenschwäche 30-40%)
•Dyslexie (Leseschwäche 30-40%)
•Legasthenie (Schreib-/Leseschwäche)
Ist ADHS eine Krankheit?
Eindeutig ja – wenn es die Lebensführung des Kindes (Erwachsenen) deutlich, und zu seinem Nachteil beeinträchtigt.
Ist ADS eine Erfindung der Pharmaindustrie für Ritalin?
•Sicher nicht, aber die Tendenz, mit der Pille die Symptome zu überdecken ist sicher eine einfache und bequeme Lösung.
•Ritalin (Wirkstoff Methylphenidat) erhöht die Aufmerksamkeit, zusätzlich wirkt es beruhigend auf die Impulsivität und Hyperaktivität bei ADHS-Kindern
Ist ADS eine Folge unseres Zeitgeistes?
•Flexibilität wird überall, und um jeden Preis gefordert
•Multitasking statt „eins nach dem andern“, Fernsehen statt Eigenaktivität
•zu wenig Ruhe und verlässliche Strukturen lassen die Zahl der Betroffenen explodieren
ADHS/ADS/POS
•bestuntersuchte Störung in der Kinderpsychiatrie
•ca. 6000 publizierte Studien
•ADS (mit oder ohne Hyperaktivität) ist weltweit die häufigste kinderpsychiatrische Diagnose
•65-75 % solcher Kinder bekommen Medikamente
•Ritalin-Produktion von 1991 bis 1996 um 500 % gestiegen.
•Produktion von 2 Tonnen 1986 auf 9 Tonnen 1995
•Häufigkeit: Knaben viel häufiger als Mädchen
•ADHS wächst sich nicht aus sondern verlagert sich (innere Unruhe)
•1/3 der Erwachsenen kompensiert die Symptome
•2/3 der Erwachsenen werden weiter ,,behandelt''
Nachteile von Medikamenten
•Die Wirkung hält nur vier bis acht Stunden an
•Sie wirken nur bei 70 % der ADHS-Fälle
•Die Symptome werden kurzfristig und oberflächlich behandelt, nicht die Ursache
•Nebenwirkungen: Appetitmangel, Gewichtsabnahme, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Wachstumsstörungen usw.
•Kindern gewöhnen sich an regelmässige Medikamenteneinnahme
•und noch viele mehr
Diagnose
•Ist schwer zu stellen
•Symptome ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben des Kindes
•Auffälligkeiten schon in der Säuglingszeit, Kinderkrippe, Spielgruppe, Kindergarten usw.
•Vergleiche mit Gleichaltrigen und deren Verhalten.
•Symptome über einen längeren Zeitraum (6-8 Monate) vorhanden.
•mehrere Lebensbereiche sind betroffen (Zuhause/Familie, Schule, Praxis).
•Andere Faktoren (Scheidung, Schreck, Vernachlässigung, Konflikten, Angststörungen usw.) können ausgeschlossen werden.
•Differenzialdiagnose: Absencen-Epilepsie, Hirnfunktionsstörungen, Entwicklungsbedingter Bewegungsdrang, andere Teilleistungsschwächen
Weitere Ursachen/Verstärker
•Nicht durch eine einzige spezifische und allgemeingültige Ursache hervorgerufen.
•chemischer Substanzen haben in den letzten 30-40 Jahren massiv zugenommen
•Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Zucker, Farb- und Konservierungsstoffe, Aromastoffe, phosphatreiche Nahrungsmittel)
•Erziehungsprobleme
•gesellschaftliches und familiäres Umfeld
•Reizüberflutung, Elektrosmog, Schwermetalle
•und noch viele mehr
Massnahmen/Therapien (Auswahl – nicht abschliessend)
•Reizüberflutung ausschalten, d.h. Fernsehen, Computerspiele, Radio-Berieselung weglassen, bzw. reduzieren
•Ruheinseln im Alltag schaffen, Erholungspausen, z.B. Mittagspause, Rückzugsräume schaffen
•Genügend Zeit einplanen, Hektik und Stress sind Gift für unruhige Kinder
•Rituale und Regelmässigkeiten einführen, z.B. geregelte Mahlzeiten, abendliche Rituale vor dem Schlafengehen,
•Genügend Bewegung planen, spielen, Sport, Turnverein
•Umstellung der Ernährung in Richtung Vollwertkost
•Umweltschadstoffe reduzieren (Nervengifte)
•Homöopathie
•Heilpflanzentherapie
Für einen Homöopathen ist Ihr Kind nicht einfach ein Körper oder eine Diagnose, sondern ein besonderer Mensch, dessen Leben ins Gleichgewicht gebracht und zum Besseren verändert werden kann. Die Homöopathie ist eine ungefährliche Alternative zu Psychopharmaka für Kinder
Homöopathie
•Eine langfristige mind. 60-70 % Besserung in den folgenden Bereichen:
•Verhalten zu Hause und in der Schule
•Konzentrationsfähigkeit / Noten
•Impulsivität / Ruhelosigkeit
•Sozial angemessenes Verhalten
•Stimmung
•Beziehungen mit Familienmitgliedern
•Selbstwertgefühl/Selbstbewusstsein/Selbständigkeit
•Allgemeine Gesundheit
Die Kombination einer homöopathischen Behandlung mit der weiteren Abgabe von Ritalin ist möglich
•oberster Grundsatz: das Ähnlichkeitsprinzip
•Über 200 Jahre alte Heilkunst von Samuel Hahnemann begründet.
•Stützpfeiler der Behandlung sind die subjektiven und objektiven Beobachtung/Wahrnehmung.
Wie wirkt das Mittel?
•Die Lebenskraft wird durch das Homöopathische Mitten stimuliert und zu einer Reaktion gezwungen.
•Somit wird kommt es zu Stärkung der Lebenskraft mit einer Beseitigung der Krankheit.
•Das Gleichgewicht des Kindes ist wieder hergestellt (Symptome reduziert/verschwunden)
Was interessiert den Homöopathen?
•jedes Kind (Erwachsener) ist wie ein Mosaik je mehr Steinchen vorhanden sind je klarer ist das Bild
•Verhalten, Charakter, Eigenschaften
•Gefühle, Reaktionen, Meinungen
•Vorlieben und Abneigungen
•Träume, Ängste, körperliche Symptome,
•Schwangerschaft und Geburt
•Krankheitsvorgeschichte, auch die der Familie
•Ess- und Schlafgewohnheiten